Datum: 21. November 2025 um 07:33 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Einsatzart: Hilfeleistungseinsatz
Einsatzort: Sipplingen – Prielstraße
Fahrzeuge: GW-T, HLF10, MTW mit Führungsausstattung
Weitere Kräfte: Baggerbetrieb, Bauhof, Bodensee-Wasserversorgung, Freiwillige Feuerwehr Sipplingen, Gemeindeverwaltung, Polizei, Thüga
Einsatzbericht:
Wasserrohrbruch in der Prielstraße führte zu Hangrutschung – Einsatzkräfte verhindern größeren Schaden an Umgebungsbebauung
Sipplingen. Am Freitagmorgen, den 21. November 2025, kam es in der Prielstraße zu einem Hangrutsch, der einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Gemeinde und den Versorgungsunternehmen erforderlich machte. Gegen 07:33 Uhr wurde die Feuerwehr Sipplingen zu einem gemeldeten Erdrutsch im Gartenbereich eines Wohnhauses alarmiert. Bereits bei der ersten Lageerkundung bestätigte sich die Meldung: Eine große Masse an Erdreich war abgerutscht und parallel war ein starker Wasseraustritt aus der Fläche feststellbar. Das betroffene Areal zeigte deutliche Anzeichen einer Unterspülung. Um die Ursache des Wasseraustritts zu klären, wurden unmittelbar die Bodensee-Wasserversorgungswerke (BWV) sowie der Gasversorger hinzugezogen. Beide Unternehmen überprüften ihre Leitungen auf mögliche Schäden, ein größerer Wasserrohrbruch im Bereich der Hausanschlussleitung konnte als Schadensursache ausgemacht werden. Parallel dazu koordinierte die Feuerwehr den Einsatz gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung, dem Bauhof, der Bodensee-Wasserversorgung und einem spezialisierten Erdbauunternehmen. Es wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen veranlasst, um eine weitere Instabilität des Geländes zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das instabile Gelände kontrolliert abgetragen, um zusätzlichen Druck aus dem Hang zu nehmen. Anschließend sicherten die Einsatzkräfte mit Folien das Erdreich gegen äußere Umwelteinflüsse ab, beseitigten die losen Erdmassen in den Garagen und Hofeinfahrten der Anlieger und reinigte abschließend die verschmutzte Fahrbahn. Die Feuerwehr Sipplingen war anfänglich mit 21 Personen im Einsatz, welche im weiteren Einsatzverlauf Schrittweise herausgelöst werden konnten. Die Einsatzdauer für die Beteiligten Einsatzorganisationen und Unternehmen betrug über 11 Stunden. Zur Sicherheit veranlassten die Versorgungsunternehmen zusätzliche Nachkontrollen, um mögliche Folgeschäden auszuschließen.










