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Kreiszeltlager 2013

Veröffentlicht in Ausflüge

1. PLATZ BEI WETTBEWERB

Kunst und Brandschutz – etwas Gegensätzlicheres kann es fast nicht geben. Aber dies täuscht! Einen großartigen 1.Platz verbuchten unsere Jugendlichen beim diesjährigen Zeltlager der Jugendwehren des Bodenseekreises in Legau, Kreis Memmingen.

Da das Thema Europa und seine Auswirkungen ein breites Spektrum in der Öffentlichkeit und Politik einnimmt, wollten sich diesmal die Jugendlichen der Feuerwehren ebenfalls dem Thema widmen und so stand das Lager ganz unter dem Motto: „ Wir sind Europa.“

Als ausgeschriebener Wettbewerb hatten Sie das Thema auszuarbeiten. Dankenswerterweise hatte unser Jugendwart Frank Dick die zündende Idee hierzu. In wenigen Stunden gelang unserer Gruppe mit einem Bildnis von Europa und den einzelnen Staaten das später siegreiche Kunstwerk zu schaffen. Was die einzelnen Gruppen erschufen, war wahrlich bravourös. Man konnte hier wirklich den Esprit spüren, mit welcher Begeisterung unsere Jugendlichen sich diesem Thema widmeten und eine Kreativität an den Tag legten, sodass man mit Stolz sagen kann: Wir sind Europa!!

Aber nicht nur Kunst und Kultur war gefragt, sondern wie kann es bei einem Lager anders sein, Sport und Technik standen ebenfalls im Vordergrund. Auch beim Pokalwettkampf der Jugendwehren belegte unsere Gruppe einen hervorragenden vierten Platz. Unser ganzer Dank gilt unseren Ausbildern, die uns trefflichst hierzu vorbereitet hatten. Der darauffolgende Feldgottesdienst forderte bei höchsten Temperaturen uns alles ab. Wo gibt es schon beim Abendmahl etwas Erfrischenderes als einen Melonenschnitz. Dass zum Schluss noch aus dreihundert Kehlen das Laudato Si über den Platz schallte war dann doch der krönende Abschluss.

Feuerwehr und Wasser, zwei unzertrennliche Freunde. Dies durften wir in dieser Woche mehrfach erfahren. Wasserskifahren oder mit dem Kanu unterwegs auf der Iller, nichts Schöneres im Sommer. Unserem Jugendwart Frank Dick ein riesiges Dankeschön, zeichnete er sich doch hierfür für das Lager verantwortlich. Auch Spaß, Sport und Spiel kamen nicht zu kurz. Bei den Geschicklichkeitsläufen,  als auch beim Volleyball  belegten wir vorderen Plätze.

Was es aber heißt , einmal aktiver Feuerwehrmann oder Frau zu sein , durften wir leidvoll erfahren .So erlebten wir zum ersten Mal die Hektik einer Platzräumung , bei welcher wir alles stehen und liegen lassen mussten , um uns vor den Sturmböen gleich am Haupttag in Sicherheit zu bringen. Welche Kraft solch ein Sturm hatte, war unglaublich. Scheinbar mühelos hob er unser Küchenzelt einige Meter trotz stärkster Sturmverspannung in die Höhe um es mit einem lauten Krachen auf die Erde zu befördern. Gottseidank passierte nicht viel und es beruhigte uns und auch die anderen Jugendlichen, dass unsere Lagerleitung ruhig und gelassen auf das Vorkommnis reagierte.

Unerfreulich war leider die Begegnung in dieser Woche mit Ministranten (aus dem benachbarten Zeltlager), welche sich wie eine Wehrsportgruppe aufführten und meinten mit ihren dreißig Männeken in voller Kampfmonitur, Sturmhauben und Tarnschminke uns dreihundert Jugendliche zu überfallen. Hier erlebten wir auch zum ersten Mal unsere Jugendwarte richtig stinksauer, denn liebe Ministranten, Kirche und Kampfbekleidung gehört nicht zusammen. Leider wird dies ein Nachspiel für die Betreuer der Gruppe haben, da diese ebenfalls mitgemischt haben!

So gingen ein paar erlebnisreiche Tage zu Ende und mit der Vorfreude auf 2015, wenn es wieder heißt: Kreiszeltlager Jugendfeuerwehr Bodenseekreis.